Zum Inhalt springen
Startseite » MATpure® Wasserkatalysator einbauen – Schritt für Schritt erklärt

MATpure® Wasserkatalysator einbauen – Schritt für Schritt erklärt

👇 Teile diese Seite gerne – ein Klick genügt 🙂

Ein neues Kapitel für mein Wasser zu Hause 💧

Ich habe meine bisherige Entkalkungsanlage abgekoppelt und stattdessen den MATpure® Wasserkatalysator in meine Hauswasserleitung integriert.

MATpure® arbeitet mit einer katalytischen Wasserbehandlung, die dabei helfen soll, Ablagerungen und Korrosionsprodukte im Wassersystem zu reduzieren – ohne zusätzliche chemische Zusätze 👍

Ich habe meinen MATpure® Wasserkatalysator selbst eingebaut und nehme dich in dieser Anleitung Schritt für Schritt mit. Dabei zeige ich dir meinen konkreten Aufbau, erkläre die einzelnen Bauteile und weise auf die Punkte hin, die laut Hersteller besonders wichtig sind.

💧 Welche Teile gehören zusammen
💧 Wie werden Dichtungsring, Adapter und Überwurfmutter montiert
💧 Wie viel Platz braucht der MATpure®
💧 Worauf muss ich bei der Durchflussrichtung achten
💧 Wie habe ich meine vorhandenen Leitungen weiterverwendet
💧 Und wann würde ich lieber einen Fachbetrieb hinzuziehen

Daraus ist jetzt eine komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung inklusive Video entstanden.

Infos zum Eigeneinbau

Bei mir war bereits eine Entkalkungsanlage angeschlossen. Diese habe ich nicht ausgebaut, sondern lediglich abgekoppelt. Die vorhandenen Schläuche beziehungsweise Anschlussleitungen konnte ich anschließend für den MATpure® weiterverwenden.

Dadurch war mein Einbau vergleichsweise unkompliziert.

Wichtiger Hinweis: Ich habe den Einbau selbst durchgeführt, weil ich mir diese Arbeiten zugetraut habe und bei mir bereits passende Anschlüsse vorhanden waren. Der Hersteller weist darauf hin, dass die Montage fachgerecht durchgeführt werden kann, empfiehlt gleichzeitig jedoch ausdrücklich die Installation durch einen qualifizierten Installateur oder ein SHK-Unternehmen – Sanitär, Heizung und Klima, um Funktion und Sicherheit zu gewährleisten.

Wenn bei dir keine passenden Leitungen oder Anschlüsse vorhanden sind, solltest du die Installation entsprechend von einem Fachbetrieb vorbereiten lassen.

Lieber anschauen statt lesen?

In meinem Video zeige ich Dir den Einbau direkt an meiner eigenen Installation und nehme Dich Schritt für Schritt mit.

[VIDEO HIER EINFÜGEN]

Grundlegende Fragen

Wo wird der MATpure® eingebaut?

Laut Hersteller wird der MATpure® am Eingang der Anlage nach dem Wasserzähler beziehungsweise nach der Pumpe installiert.

Besonders wichtig ist dabei die Pfeilmarkierung am Gerät, denn sie zeigt die vorgeschriebene Durchflussrichtung des Wassers an.

Mein Aufbau sieht vereinfacht so aus:

Hauswasseranschluss → vorhandene Wasserinstallation beziehungsweise Vorfilter → MATpure® → Hausinstallation

Ein vorgeschalteter mechanischer Wasserfilter kann sinnvoll sein, damit gröbere Partikel und Verunreinigungen bereits vor dem Wasserkatalysator zurückgehalten werden.

Wichtig: Ein solcher Vorfilter wird in der mir vorliegenden MATpure®-Montageanleitung nicht ausdrücklich vorgeschrieben. Ob und welcher Filter für deine Hausinstallation sinnvoll ist, solltest du bei Bedarf mit einem Fachbetrieb klären.

Welche Teile brauchst du für den einbau?

Mitgelieferte Teile

Zum Lieferumfang des MATpure® W215 gehören laut Hersteller:

  • 2 Gewindeanschlüsse bestehende aus:
    • 2 × Dichtungsring
    • 2 × Anschlussstück beziehungsweise Adapter
    • 2 × Überwurfmutter beziehungsweise Schraubring
  • 1 Druckmanometer
  • 1 Entleerungsventil
  • 1 Demontageschlüssel

Die Anschlüsse des MATpure® W215 haben laut Hersteller 1 Zoll Außengewinde.

Zusätzlich benötigte Teile

Bei mir waren es die bereits vorhandenen Anschlussleitungen „Panzerschlauch Trinkwasser“ meiner bisherigen Entkalkungsanlage.

Welche Anschlussgröße brauchen die Zuleitungsschläuche?
Die MATpure® W215 verfügt über 1-Zoll-Anschlüsse. Werden die mitgelieferten Anschlussadapter verwendet, benötigen die angeschlossenen flexiblen Zuleitungsschläuche entsprechend einen 1″-Innengewindeanschluss.

ggf. brauchst du noch Dichtungsringe!

Hilfsmittel Werkzeug

  • Eimer
  • Lappen
  • Rohrzange
  • Teflon-Band um Verbindungen abzudichten

Schritt für Schritt Anleitung

Schritt 1: Einbauposition und Platzbedarf prüfen

Bevor du mit der Montage beginnst, solltest du zunächst prüfen, wo der MATpure® sitzen soll und ob genügend Platz vorhanden ist.

Denke dabei nicht nur an das eigentliche Gerät.

Du brauchst außerdem Platz für:

  • die beiden seitlichen Leitungsanschlüsse
  • die beiden Druckmanometer
  • das Entleerungsventil
  • spätere Wartungsarbeiten
  • das Öffnen beziehungsweise Demontieren des Gehäuses

Der Hersteller bietet optional auch eine Edelstahl-Wandhalterung an, die eine stabile Befestigung ermöglichen soll.

Mein Tipp

Miss die Einbausituation vorher vollständig aus und plane etwas zusätzlichen Platz ein. Gerade unterhalb des Gerätes ist das hilfreich, wenn du später das Entleerungsventil nutzen oder das System warten möchtest.

Schritt 2: Montage der Wandhalterung

Prüfe vor dem Einbau, ob du die Wandhalterung direkt zuerst montierst oder erst später.

Für eine vorherige Montage spricht:
Der MATpure® sitzt bereits an seiner späteren Position und du kannst die Leitungen anschließend gezielt und sauber anschließen.

Für eine spätere Montage spricht:
Wenn du noch nicht genau weißt, wie lang deine vorhandenen Anschlussleitungen sind oder wie viel Spiel sie haben, kannst du den MATpure® zunächst anschließen und danach die optimale Position für die Wandhalterung festlegen.

Schritt 3: Die beiden Anschluss-Sets vorbereiten

Jetzt bereitest du zunächst beide Seiten des MATpure® vor.

Dafür brauchst du pro Seite:

Dichtungsring → Anschlussstück → Überwurfmutter

Da der MATpure® auf beiden Seiten angeschlossen wird, benötigst du diese Kombination zweimal.

Nimm zuerst einen Dichtungsring und setze ihn sauber in das dafür vorgesehene Anschlussstück beziehungsweise den Adapter ein.

Achte darauf, dass der Ring:

  • sauber sitzt
  • nicht verdreht ist
  • nicht beschädigt ist
  • vollständig in seiner vorgesehenen Position liegt

Der Hersteller beschreibt, dass die verwendeten O-Ringe an den Endstücken für eine dichte Verbindung sorgen sollen.

Diesen Schritt wiederholst du für die zweite Seite.

Schritt 4: Anschlussstücke am MATpure® befestigen

Jetzt werden die vorbereiteten Anschlussstücke links und rechts am Gehäuse des MATpure® befestigt.

Damit sind beide Seiten für die Verbindung mit deiner Wasserinstallation vorbereitet.

Bei meinem Einbau konnte ich anschließend direkt die bereits vorhandenen Leitungen meiner bisherigen Entkalkungsanlage verwenden.

WICHTIG: Schau, dass die Anschlusstücke gut zugezogen sind

Schritt 5: MATpure® an Wanderhalter befestigen und Druckmanometer montieren

Idealerweise setzt du den MATPure® jetzt in den Wandhalter.

Dafür entnimmst die du die beiden Überwurfmuttern am Kopf.

Zum MATpure® gehöret ein Druckmanometer.

Der Hersteller gibt für das System einen maximalen Betriebsdruck von 10 bar an.

Bei der Montage gibt es einen wichtigen Hinweis:

Die Druckmanometer sollen mit einem Schraubenschlüssel montiert werden. Dabei nicht an der Druckanzeige selbst drehen.

Falls du die Manometer nicht montierst, müssen laut Hersteller die dafür vorgesehenen Öffnungen verschlossen werden.

Schritt 6: Durchflussrichtung kontrollieren

Bevor du die ersten Anschlüsse montierst, suchst du am MATpure® die Pfeilmarkierung.

Diese zeigt die vorgesehene Fließrichtung des Wassers.

Der Hersteller weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Richtung beim Einbau beachtet werden muss.

💡 Mein Tipp: Kontrolliere die Durchflussrichtung lieber zweimal, bevor du die Leitungen endgültig befestigst.

Schritt 7: Wasser absperren und Anlage drucklos machen

Bevor du an der bestehenden Wasserleitung arbeitest, muss die Wasserzufuhr abgesperrt sein.

Kontrolliere anschließend, dass der betreffende Leitungsabschnitt nicht mehr unter Druck steht.

Der Hersteller nennt auch für Wartungsarbeiten ausdrücklich das Vorgehen:

Absperrventile schließen und Druck ablassen.

Eimer unter den MAtpure stellen

Schritt 8: Vorhandene Leitungen anschließen

Bei mir war bereits eine Entkalkungsanlage angeschlossen.

Ich habe diese lediglich abgekoppelt und die beiden bestehenden Leitungen anschließend am MATpure® angeschlossen.

Das war bei meiner Installation der entscheidende Vorteil: Ich musste keine neuen Leitungen bis zum Gerät legen.

Die vorhandenen Leitungen habe ich am Entkalker abgemacht und an den vorbereiteten Anschlussstücken befestigt und mit den entsprechenden Überwurfmuttern beziehungsweise Schraubverbindungen gesichert.

Wenn du keine vorhandenen Leitungen hast

Dann lässt sich mein Aufbau nicht einfach eins zu eins übernehmen.

In diesem Fall müssen zunächst passende Anschlüsse an deiner bestehenden Wasserinstallation hergestellt werden.

Hier würde ich einen Installateur beziehungsweise SHK-Fachbetrieb – Sanitär, Heizung und Klima – hinzuziehen.

Schritt 9: Prüfe den Anschluss noch mal

Jetzt kannst du den MATpure® vollständig mit den vorhandenen Leitungen verbinden.

Kontrolliere dabei noch einmal:

  • Stimmt die Durchflussrichtung?
  • sitzen beide Dichtungsringe richtig
  • sind beide Anschlussstücke korrekt montiert
  • sitzen die vorhandenen Leitungen richtig
  • sind alle Schraubverbindungen sauber befestigt

Besonders die Pfeilmarkierung für die Durchflussrichtung würde ich vor dem endgültigen Festziehen noch einmal prüfen.

Schritt 11: Wasser langsam wieder öffnen

Sind alle Verbindungen hergestellt, kann die Wasserzufuhr wieder geöffnet werden.

Ich würde dabei bewusst langsam vorgehen und anschließend jede Verbindung kontrollieren.

Prüfe:

  • beide seitlichen Anschlüsse
  • beide Druckmanometer
  • das Entleerungsventil
  • sämtliche Übergänge zu den vorhandenen Leitungen

💡 Mein Tipp: Fahre mit einem trockenen Tuch an den Verbindungen entlang. So fallen kleine Undichtigkeiten häufig schneller auf.

Schritt 12: Betriebsdruck kontrollieren

Kontrolliere anschließend den angezeigten Betriebsdruck.

Der maximal zulässige Betriebsdruck des MATpure® beträgt laut Hersteller 10 bar.

Sollte der vorhandene Netzdruck darüber liegen, sieht der Hersteller einen Druckminderer vor. Gegen Druckstöße wird zusätzlich eine entsprechende Schutzvorrichtung empfohlen.

Schritt 13: Abschließende Kontrolle

Bevor du den Einbau als abgeschlossen betrachtest, würde ich noch einmal alles kontrollieren:

✅ MATpure® richtig positioniert
✅ Durchflussrichtung stimmt
✅ Dichtungsringe sitzen korrekt
✅ beide Leitungen sind sicher verbunden
✅ Manometer sind korrekt montiert
✅ Entleerungsventil ist sinnvoll ausgerichtet
✅ alle Verbindungen sind dicht
✅ Betriebsdruck liegt innerhalb der Herstellerangaben
✅ ausreichend Platz für spätere Wartung vorhanden

Dann ist der Einbau abgeschlossen.

Wie wird der MATpure® gewartet?

Der MATpure® ist laut Hersteller wartungsfreundlich aufgebaut.

Vor Wartungsarbeiten sollen die Absperrventile geschlossen und der Druck abgelassen werden.

Das Gewinde des Gehäuses sowie der O-Ring zwischen Kopf und Gehäuse sollen sauber und leicht gefettet gehalten werden.

Die Katalysatoreinheit kann laut Hersteller mit seitlichem Wasserfluss gereinigt werden.

Bei hartnäckigen Verschmutzungen wird verdünnte Zitronensäure genannt. Für die manuelle Reinigung hat sich laut Anleitung ein Intervall von zweimal jährlich bewährt.

Mein persönliches Fazit zum Einbau

Ich habe meinen MATpure® selbst eingebaut, weil ich mir den Einbau zugetraut habe und bei mir bereits die passenden Leitungen meiner bisherigen Entkalkungsanlage vorhanden waren.

Ich habe die Entkalkungsanlage dafür nicht entfernt, sondern lediglich abgekoppelt und die bestehenden Leitungen anschließend für den MATpure® weiterverwendet.

Dadurch musste ich nicht meine komplette Wasserinstallation verändern.

Besonders wichtig waren für mich:

die richtige Einbauposition, die Durchflussrichtung, die korrekte Montage der Dichtungen und Anschlüsse sowie die sorgfältige Kontrolle auf Dichtigkeit.

Wenn du keine passenden Leitungen oder Anschlüsse hast, würde ich die notwendige Vorbereitung von einem entsprechenden Fachbetrieb durchführen lassen.

Häufige Fragen zum MATpure® Einbau

Kann ich den MATpure® selbst einbauen?

Die Herstelleranleitung beschreibt die Montage als so gestaltet, dass sie fachgerecht durchgeführt werden kann. Gleichzeitig empfiehlt der Hersteller ausdrücklich einen qualifizierten Installateur beziehungsweise ein SHK-Unternehmen für Sanitär, Heizung und Klima.

Ich habe meinen Einbau selbst vorgenommen, weil ich mir die Arbeiten zugetraut habe und passende Anschlüsse bereits vorhanden waren.

Welche Anschlussgröße brauchen die Zuleitungsschläuche?


Die MATpure® W2215-Serie verfügt über 1-Zoll-Anschlüsse. Werden die mitgelieferten Anschlussadapter verwendet, benötigen die angeschlossenen flexiblen Zuleitungsschläuche entsprechend einen 1″-Innengewindeanschluss.

Wie hoch darf der Wasserdruck sein?

Der maximale Betriebsdruck beträgt laut Hersteller 10 bar.

Brauche ich einen Druckminderer?

Wenn der Netzdruck den zulässigen Betriebsdruck überschreitet, soll das System laut Hersteller mit einem Druckminderer geschützt werden.

Wie oft muss der MATpure® gereinigt werden?

Die Anleitung nennt für die manuelle Reinigung einen Erfahrungswert von zweimal pro Jahr. Bei hartnäckigen Verschmutzungen wird verdünnte Zitronensäure genannt.


Empfehlungslink öffnen