Zum Inhalt springen
Startseite » Eisenmangel – Das stille Warnsignal des Körpers, das oft zu spät erkannt wird

Eisenmangel – Das stille Warnsignal des Körpers, das oft zu spät erkannt wird

👇 Teile diese Seite gerne – ein Klick genügt 🙂

Über eine längere Zeit hatte ich immer wieder das Gefühl, dass etwas in meinem Körper nicht stimmt.

Ich fühlte mich nicht wirklich krank, aber auch nicht mehr richtig im Gleichgewicht. Es gab Tage, an denen ich mich relativ normal fühlte – und andere Tage zunehmend, an denen plötzlich Dinge auftraten wie:

  • starke Muskelverhärtungen und Faszienverspannungen
  • ein Kältegefühl im unteren Rücken und im Gesäß
  • eine blasse Haut
  • Brain Fog – benebelt und blockiert im Kopf

Vor allem die Faszienverspannungen und Muskelverhärtungen haben mich über eine lange Zeit begleitet. Auch meine Schulterprobleme gehörten dazu.

Ich habe vieles ausprobiert – Dehnen, Training, Massagen – aber nichts hat das Problem wirklich dauerhaft gelöst.

Irgendetwas fühlte sich einfach nicht richtig im Gleichgewicht an und über Jahre ordnete ich viele dieser Symptome Magnesiummangel zu.

Erst als meine Augen blau unterlegt waren, habe ich erst den Eisenmangel erkannt!

Dann habe ich eines Tages bemerkt, dass meine Augen plötzlich blau unterlegt waren. In dem Moment wurde mir sofort klar, was der mögliche Grund sein könnte – denn ich wusste bereits, dass blau unterlegte Augen ein Hinweis auf Eisenmangel sein können.

Das war der Moment, in dem ich angefangen habe, Eisen einzunehmen und mich gleichzeitig intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.

Viele der anderen Symptome, die ich vorher hatte, habe ich erst später durch Recherche und durch meine eigenen Erfahrungen mit Eisenmangel in Verbindung gebracht.

Genau aus diesem Grund habe ich diesen Artikel geschrieben:
Um die Zusammenhänge verständlicher zu machen und auch auf Symptome aufmerksam zu machen, die viele Menschen nicht sofort mit Eisenmangel verbinden würden.

Hinweis:
Ich habe selbst gemerkt wie schwierig es ist das Thema zu verstehen und mich oft ertappt, dass ich Dinge aus bisherigen Wissen falsch zugeordnet habe. Daher habe ich diesen Artikel geschrienem. Dieser Artikel basiert auf persönlichen Erfahrungen und eigenen Recherchen. Die Inhalte dienen ausschließlich der Information und Reflexion und stellen keine medizinische Beratung oder Heilaussage dar. Einen ausführlichen Hinweis zur Einordnung der Inhalte findest du am Ende dieses Artikels.


Wozu Eisen im Körper eigentlich wichtig ist

Eisen ist eines der wichtigsten Spurenelemente im menschlichen Körper. Es spielt in vielen grundlegenden Prozessen eine wichtige Rolle.

Unter anderem wird Eisen gebraucht für:

  • Sauerstofftransport im Blut – Eisen ist ein zentraler Bestandteil des Hämoglobins
  • Energieproduktion in den Zellen – Eisen ist wichtig für die Arbeit der Mitochondrien
  • Muskelstoffwechsel – Muskeln benötigen Eisen für Sauerstoff und Energie
  • Gehirnfunktion – Eisen ist beteiligt an der Bildung von Neurotransmittern
  • Schilddrüsenfunktion
  • Immunsystem

Wenn Eisen fehlt, kann sich das deshalb an sehr unterschiedlichen Stellen im Körper bemerkbar machen.


Typische, aber oft übersehene Symptome

Ein Eisenmangel kann sich zum Beispiel äußern durch:

  • ungewöhnliche Kälteempfindlichkeit (kalte Hände, Füße, Rücken oder Gesäß)
  • Verspannungen und Muskelverhärtungen
  • Brain Fog
  • Vergesslichkeit oder Konzentrationsprobleme
  • dunkle oder blau unterlegte Augenringe
  • blasse Haut
  • Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf
  • schlechte Regeneration nach Sport
  • brüchige Nägel oder Haarausfall
  • Risse in den Mundwinkeln
  • fahle Haut
  • Restless-Legs-Symptome

Viele dieser Symptome habe ich selbst erlebt.

Und viele weitere mögliche Zusammenhänge habe ich erst durch intensive Recherche und durch eigene Erfahrungen mit der Eiseneinnahme herausgefunden.

Interessant ist auch: Bei vielen Menschen zeigen sich die Symptome sehr unterschiedlich.

Bei einigen meiner Kunden zum Beispiel waren es gar nicht unbedingt kalte Hände oder Füße. Stattdessen hatten sie sehr lokale Symptome, zum Beispiel eine deutliche Kälte im Nackenbereich (aber trotzdem warme Hände und Füße), blasse hat, Müdigkeit oder starke Verspannungen rund um Nacken und Schultern. die trotz Massage nicht verschwanden.

Gerade Nacken und Schultern scheinen besonders häufig zu reagieren.
Ein möglicher Grund dafür ist, dass diese Muskeln sogenannte Haltemuskeln sind. Sie arbeiten den ganzen Tag, um Kopf und Schultern zu stabilisieren. Dadurch haben sie einen relativ hohen Energie- und Sauerstoffbedarf.

Wenn Eisen fehlt, kann der Körper Sauerstoff und Energie nicht mehr optimal bereitstellen. Die Muskulatur reagiert dann häufig mit:

  • erhöhter Spannung
  • schlechterer Durchblutung
  • oder einem Gefühl von Kälte im Gewebe.

Deshalb können gerade hartnäckige Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich ein Hinweis darauf sein, dass im Stoffwechsel etwas nicht ganz rund läuft – unter anderem auch im Zusammenhang mit Eisenmangel.

Ein weiteres Zeichen, die ich auch hatte, ist eine kleine diagonale Falte im Ohrläppchen. Diese wird in der Medizin auch als sogenannte Frank-Falte beschrieben. Sie wird eher mit Durchblutungs- und Stoffwechselveränderungen in Verbindung gebracht und kann bei manchen Menschen auch bei Eisenmangel oder schlechter Mikrozirkulation auftreten.

Interessant war für mich persönlich: Diese kleine Falte am Ohrläppchen ist bei mir etwa bis zum 24. Tag nach Beginn der Eiseneinnahme verschwunden

Ein Hinweis auf Eisenmangel kann auch sein, dass man ungewöhnlich blass wirkt.

Wichtig:
Es kann auch nur ein einziges dieser Symptome auftreten.


Wo Eisen im Körper gespeichert wird

Der gesunde menschliche Körper enthält etwa 3–5 Gramm Eisen.

Es verteilt sich ungefähr so:

  • 60–70 % im Hämoglobin (Blut)
  • etwa 10 % im Myoglobin in den Muskeln
  • der Rest als Speichereisen in Leber, Milz und Knochenmark

Dieses Speicher-Eisen liegt hauptsächlich als Ferritin vor.


Warum der Aufbau der Eisenspeicher so wichtig ist

Viele Symptome verbessern sich relativ schnell, sobald Eisen wieder verfügbar ist.

Der Körper braucht aber trotzdem Zeit, um seine Speicher wieder aufzufüllen.

Meine Erfahrung: Alleine mit der Ernährung ist das schwierig, auch weil es viele Lebensmittel gibt, die die Eisenaufnahme reduzieren!

Diese Speicher sind wichtig, weil sie dem Körper helfen:

  • Belastungen besser auszugleichen
  • Sport oder Stress zu kompensieren
  • stabile Energieproduktion aufrechtzuerhalten

Wenn die Speicher noch niedrig sind, kann es passieren, dass der Körper bei Belastung – zum Beispiel nach Sport – noch einmal kurzfristig in ein Energietief kommt.

Mit stabil gefüllten Eisenspeichern passiert das deutlich seltener.


Eisenwert messen und wo die Grenzen liegen

Die Diagnose eines Eisenmangels erfolgt meist über Blutwerte.
Wichtig ist dabei: Kein einzelner Wert reicht aus, um die Situation sicher zu beurteilen.

Zusätzlich entscheidend:
Wir messen im Blut, aber der Großteil des Eisens liegt gar nicht dort.
Eisen wird vor allem in Speichern wie Leber, Milz und Knochenmark gebunden.
Das Blut liefert also nur indirekte Hinweise auf den tatsächlichen Eisenstatus.

Die wichtigsten Laborwerte im Überblick:

Ferritin (Eisenspeicher, indirekter Marker)

  • Wichtigster Hinweis auf die Eisenspeicher
  • Normwerte ungefähr:
    Frauen: 15 bis 150 µg pro Liter
    Männer: 30 bis 300 µg pro Liter
  • Oft gelten Werte unter 50 µg pro Liter bereits als kritisch

Problem:

  • Ferritin ist auch ein Entzündungsmarker
  • Steigt bei Infekten, Stress oder intensiver Belastung
  • Ein Eisenmangel kann dadurch verdeckt werden

Transferrinsättigung (Eisentransport im Blut)

  • Zeigt, wie viel Eisen aktuell transportiert wird
  • Normwert ungefähr: 20 bis 45 Prozent

Herausfordung:

  • Starke Schwankungen, zum Beispiel durch Tageszeit oder Ernährung
  • Nur eine Momentaufnahme, keine stabile Aussage über die Speicher

Hämoglobin (Sauerstofftransport)

  • Zeigt, ob bereits eine Blutarmut vorliegt
  • Normwerte ungefähr:
    Frauen: 12 bis 16 g pro Deziliter
    Männer: 13,5 bis 17,5 g pro Deziliter

Wichtig:

  • Sinkt oft erst spät
  • Viele Betroffene haben bereits Beschwerden, obwohl der Wert noch im Normbereich liegt

Die Grenzen der Mess-Diagnostik

Blutwerte zeigen nur einen Teil des Gesamtbildes

  • Gemessen wird Eisen im Blut
  • Gesucht wird aber der Zustand der Eisenspeicher im Körper

Diese sind nicht direkt messbar, sondern nur indirekt ableitbar.

Kein Wert ist für sich allein zuverlässig

  • Ferritin kann durch Entzündungen zu hoch erscheinen
  • Transferrinsättigung kann stark schwanken
  • Hämoglobin zeigt nur spätere Stadien

Das bedeutet:
Ein Eisenmangel kann übersehen werden oder nicht eindeutig erkennbar sein, obwohl er bereits besteht.

Fazit zum Messen

Blutwerte sind wichtig, aber sie zeigen nicht die ganze Realität der Eisenspeicher.

Eine sinnvolle Einschätzung entsteht immer aus:

  • mehreren Laborwerten
  • dem medizinischen Kontext
  • dem Gesamtbild der Person

Viele Menschen haben jedoch bereits Symptome, lange bevor dieser Wert sinkt.



Alles über die Eisenaufname

Herausforderung das Hormon, das die Eisenaufnahme reguliert

Der Körper reguliert die Eisenaufnahme über das Hormon Hepcidin.

Nach einer Eiseneinnahme (egal ob über Nahrungsmittel oder Tabelleten) steigt Hepcidin für ca. 24 Stunden an.

Deshalb wird eine zweite Dosis am selben Tag oft schlechter aufgenommen.

Viele Fachleute empfehlen deshalb:

  • Eisen einmal täglich
  • möglichst morgens nüchtern weil dann keine anderen konkurrierenden Stoffe vorhanden sind

Eisenaufnahme über Lebensmittel – leider wenig effektiv

Auch wenn Lebensmittel teilweise relativ viel Eisen enthalten, bedeutet das nicht automatisch, dass der Körper dieses Eisen auch vollständig aufnimmt.

Der Körper kann Eisen nur begrenzt aufnehmen.

Gründe:

  • Blockierendes Hormon Hepsidin
  • Konkurrierend Mineralstoffe in der Nahrung die die Eisenaufnahme im Dünndarm hemmen (Siehe hier)
  • Hemmstoffe die die Aufnahme zusätzlich reduzieren (Siehe hier)

Im Durchschnitt werden ungefähr aufgenommen:

  • etwa 10–20 % aus tierischem Eisen (Häm-Eisen)
  • etwa 2–10 % aus pflanzlichem Eisen (Nicht-Häm-Eisen)

Das bedeutet: Selbst wenn ein Lebensmittel viel Eisen enthält, kommt im Körper oft nur ein kleiner Teil davon wirklich an.

Ein Beispiel:

  • 100 g Linsen enthalten ungefähr 6–8 mg Eisen
  • der Körper nimmt davon häufig nur etwa 0,2 bis 0,8 mg tatsächlich auf und es gibt häufig Lebensmittel die die Eisenaufnahme dabei wieder hemmen.

Bei einem Mangel ist der Aufbau über Lebensmittel ein guter Gedanke, jedoch nicht sehr klug.

In welchen Lebensmitteln Eisen enthalten ist

Dennoch Eisen kommt sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln vor.

Tierische Quellen:

  • rotes Fleisch
  • Leber
  • Fisch

Pflanzliche Quellen:

  • Hülsenfrüchte
  • Haferflocken
  • Nüsse und Samen
  • Kürbiskerne
  • grünes Blattgemüse

Bei Spinat oder grünem Blattgemüse ist die Aufnahme oft noch geringer, weil dort zusätzlich Stoffe enthalten sind, die Eisen binden können.
Pflanzliches Eisen wird jedoch deutlich schlechter aufgenommen.

Deshalb ist es für viele Menschen schwierig, einen bestehenden Eisenmangel allein über die Ernährung auszugleichen.


Eisenaufnahme über Tabletten – deutlich effektiver

Bei Eisenpräparaten ist die Situation etwas anders.

Die Tabletten enthalten deutlich konzentrierteres Eisen, und die Aufnahme kann – vor allem bei bestehendem Mangel – deutlich höher sein.

Typische Eisenpräparate enthalten zum Beispiel:

  • 15–30 mg Eisen pro Tablette
  • manchmal auch 50 mg oder mehr

Der Körper nimmt davon je nach Situation ungefähr 5–20 % auf.

Das bedeutet:

  • Bei 30 mg Eisen können ungefähr 1,5–6 mg Eisen tatsächlich im Körper ankommen.

Wenn ein Eisenmangel besteht, kann der Körper oft etwas mehr aufnehmen, weil die Transportmechanismen im Darm stärker aktiv sind.

Trotzdem gilt auch hier:
Der Körper nimmt nicht alles auf einmal auf, weshalb der Aufbau der Eisenspeicher meist mehrere Wochen bis Monate dauert.

Genau deshalb empfehlen viele Fachleute eine regelmäßige tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum, statt sehr hohe Einzelmengen.


Wie lange es dauert, bis Eisen im Körper ankommt

Ein Teil des aufgenommenen Eisens kann relativ schnell im Körper genutzt werden.

Die vollständige Auffüllung der Eisenspeicher dauert jedoch deutlich länger.

Typische Zeiträume bei Supplementierung über Tabletten sind ungefähr:

  • einige Tage: erste Veränderungen bei Energie und Durchblutung
  • 1–2 Wochen: spürbare Verbesserung von Energie, Konzentration und Wärmegefühl
  • 4–8 Wochen: deutlicher Aufbau des Ferritinwertes
  • 2–3 Monate oder länger: stabile Auffüllung der Eisenspeicher

Wie schnell das geht, hängt unter anderem ab von:

  • Ausgangswert
  • Ernährung
  • Darmgesundheit
  • körperlicher Belastung

Wie lange Haut und Gewebe brauchen

Während Energie und Durchblutung sich relativ schnell verbessern können, brauchen Haut, Haare und Nägel oft länger.

Die Haut erneuert sich ungefähr alle 4–6 Wochen.

Deshalb kann es etwas dauern, bis Veränderungen dort sichtbar werden.

Viele Menschen merken erst nach einigen Wochen oder Monaten:

  • bessere Haut
  • kräftigere Nägel
  • weniger Haarausfall.

Produktempfehlung – meine persönliche Empfehlung

Ein entscheidender Punkt, der bei mir wirklich einen Unterschied gemacht hat, war die richtige Form von Eisen.

Denn nicht jedes Eisen wird vom Körper gleich gut aufgenommen – und genau hier liegt oft das Problem.

Ich habe mich deshalb bewusst für ein Produkt entschieden, das Eisen-Bisglycinat enthält.

👉 Das Besondere daran:
Eisen-Bisglycinat ist an eine Aminosäure gebunden und kann dadurch deutlich leichter vom Körper aufgenommen werden.

Viele klassische Eisenformen reizen eher den Magen oder werden schlechter verwertet.
Diese Form ist dagegen:

  • gut bioverfügbar
  • magenfreundlicher
  • und kommt oft effektiver im Körper an

Ein zusätzlicher Vorteil, den ich persönlich sehr geschätzt habe:

👉 Vitamin C ist bereits enthalten

Vitamin C wirkt dabei wie eine Art „Türöffner“ für die Eisenaufnahme:

  • es verbessert die Aufnahme im Darm
  • macht Eisen besser verfügbar
  • und hilft, Verluste zu reduzieren

Das bedeutet:
👉 Die Kombination aus Eisen-Bisglycinat + Vitamin C sorgt dafür, dass das Eisen nicht nur eingenommen wird, sondern auch wirklich ankommt.

Ich habe mich in dieser Phase für die Eisen-Presslinge von Bärbel Drexel entschieden.

Was ich daran besonders angenehm fand:

  • Kombination aus Eisen-Bisglycinat + Vitamin C
  • gut verträglich, auch bei empfindlichem Magen
  • einfache Integration in den Alltag

Meine persönliche Empfehlung aus der Erfahrung:

👉 morgens nüchtern einnehmen, mit etwas Abstand zu Kaffee, Tee oder Milchprodukten, damit die Aufnahme optimal unterstützt wird.

Gerade diese Kombination hat es für mich deutlich leichter gemacht, das Eisen konsequent und regelmäßig einzunehmen – was aus meiner Sicht ein entscheidender Faktor ist.

👉 Hier findest du das Produkt
Hinweis: Dieser Link ist ein sogenannter Affiliate-Link. Wenn du über diesen Link kaufst, unterstützt du meine Webseite und meine Arbeit – für dich entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten.


Meine Erfahrung im Eisenaufbau

Nachdem ich begonnen habe, Eisen 40g/Tag einzunehmen, habe ich über mehrere Wochen beobachtet, wie sich mein Körper verändert.

Der Verlauf war dabei nicht linear, sondern eher schrittweise.

Erste Tage

Schon am nächsten Tag hatte ich das Gefühl, dass sich im Körper etwas bewegt.

Die Muskeln fühlten sich etwas weniger fest an und die Faszienspannungen begannen langsam nachzulassen.

Gleichzeitig reagierte mein Darm in den ersten zwei Tagen relativ stark:

  • Blähungen
  • ein Gefühl, als würde sich das Mikrobiom neu einstellen

Danach hat sich die Verdauung wieder stabilisiert.

Erste Woche

In der ersten Woche habe ich außerdem deutliche Temperaturveränderungen bemerkt.

Phasenweise war mir plötzlich eher zu warm, und ich habe mehr geschwitzt als sonst.

Insgesamt hatte ich etwa ein bis zwei Wochen Temperaturschwankungen – mein Körper schien seine Regulation neu zu justieren.

Außerdem wurde in dieser Zeit mein Brain Fog deutlich besser.

Nach etwa zwei Wochen

Nach ungefähr zwei Wochen haben sich mehrere Dinge deutlich verändert:

  • mein Körper fühlte sich wärmer an
  • ich habe weniger gefroren
  • meine Müdigkeit wurde deutlich besser
  • eine rosige Hautfarbe kam wieder zurück

Auch meine Schulterprobleme, die mich lange begleitet hatten, waren in dieser Zeit praktisch verschwunden.

Nach etwa drei Wochen

Nach etwa drei Wochen wurde auch sichtbar:

  • meine blau unterlegten Augen wurden deutlich heller
  • die Falte im Ohrläppchen war verschwunden

Schwankungen in den ersten Wochen

Ein Punkt, der mich am Anfang irritiert hat:

Die Verbesserung war nicht jeden Tag gleich.

In den ersten drei Wochen gab es immer wieder Schwankungen.

Manche Tage waren richtig gut – an anderen kam die Kälte oder Spannung kurz wieder zurück.

Gerade nach intensiver körperlicher Belastung, zum Beispiel beim Sport, habe ich manchmal gemerkt, dass mein Körper noch einmal in ein kleines Energietief kommt.

Das liegt vermutlich daran, dass der Körper in dieser Phase noch dabei ist, seine Eisenspeicher wieder aufzufüllen.


Meine Erfahrung mit Darm und Eisenaufnahme

Ich glaube persönlich, dass mein Körper das Eisen relativ schnell aufnehmen konnte, weil ich den halben Jahr vorher Darmkuren gemacht hatte. Mein Darm war dadurch vermutlich in einem Zustand, in dem Nährstoffe besonders gut aufgenommen werden konnten.


Wie man Eisen effektiv einnimmt

Beste Einnahmeform und fördernde Stoffe

Am besten wirkt Eisen:

  • nüchtern – weil keine konkurrierenden Stoffe
  • mit Vitamin C, (idealerweise im Produkt enthalten) oder mit Orangen oder Zitronensaft

Abstand zu Lebensmittel mit Hemmstoffe

Diese Lebensmittel können die Eisenaufnahme um 60% reduzieren:

  • Kaffee
  • Tee
  • Milchprodukten
  • Calcium
  • Magnesium
  • eiweißreichen Mahlzeiten

Wenn Eisen tagsüber eingenommen wird, sollte man 2–3 Stunden Abstand zu diesen Lebensmitteln halten.

Im nächsten Abschnitt erfährst du warum diese Lebensmitteln die Aufnahme hemmen.

Das war für mich der Grund Eisen morgens nüchtern einzunehmen!


Warum manche Lebensmittel die Eisenaufnahme hemmen

Im Dünndarm gibt es nur eine begrenzte Anzahl von Transportmechanismen für Mineralstoffe.

Bestimmte Stoffe können deshalb miteinander um die Aufnahme konkurrieren.

Zum Beispiel:

  • Calcium
  • Magnesium
  • Eiweißreiche Mahlzeiten
  • Kaffee und Tee (Polyphenole)
  • Phytate aus Getreide

Diese Stoffe können Eisen binden oder verdrängen, wodurch weniger Eisen aufgenommen wird.


Eisen-Supplementierung und Verdauung

Manche Eisenpräparate können bei manchen Menschen Verstopfung verursachen.

Deshalb ist es wichtig:

  • genug Wasser zu trinken
  • sowohl bei der Einnahme
  • als auch über den Tag verteilt.

Ich hatte nur am Anfang etwas Probleme damit, nach dem ich es Morgens nüchtern genommen habe gar nicht mehr.

Hinweis: Es kann den Stuhl dunkler machen.


Kann man Eisen überdosieren?

Viele Menschen haben Sorge, Eisen zu überdosieren.

In der Praxis passiert das bei normalen Nahrungsergänzungen sehr selten, solange man sich an übliche Dosierungen hält.

Typische Mengen zur Auffüllung liegen etwa bei:

  • 15–30 mg pro Tag bei leichtem Mangel
  • 30–50 mg pro Tag bei stärkerem Mangel

über 8-12 Wochen.

Eine echte Überdosierung entsteht meist nur bei:

  • sehr hohen Dosen über lange Zeit
  • oder bei bestimmten seltenen Stoffwechselerkrankungen.

Wenn man Eisen über mehrere Monate einnimmt, kann es sinnvoll sein, die Blut Werte gelegentlich kontrollieren zu lassen und auf sein Körpergefühl zu hören.

Eine Supplementierung bei veganer oder vegetarischer Ernährung und viel Sport kann ich auf jeden Fall empfehlen.


Fazit

Eisenmangel ist deutlich häufiger, als viele denken.

Und oft zeigt er sich ganz anders, als viele erwarten.

Manchmal ist es nur ein einzelnes Symptom – kalte Füße, Brain Fog, Verspannungen oder ungewöhnliche Blässe.

Deshalb lohnt es sich, bei unerklärlichen Beschwerden auch den Eisenstatus genauer anzuschauen.


Rechtliche Hinweise

Die Inhalte in diesem Artikel basieren auf persönlichen Erfahrungen, eigenen Beobachtungen sowie Recherchen zu gesundheitlichen Zusammenhängen.

Der Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung.

Es werden keine Heilversprechen oder Heilaussagen gemacht. Jeder Mensch reagiert individuell auf Veränderungen in Ernährung, Lebensstil oder Nahrungsergänzung.

Wenn gesundheitliche Beschwerden bestehen oder der Verdacht auf einen Nährstoffmangel vorliegt, sollte dies immer ärztlich abgeklärt werden.

Alle Inhalte wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, jedoch ohne Gewähr auf Vollständigkeit oder Aktualität.


Empfehlungslink öffnen